Allerheiligen in Polen – Ausnahmezustand im Land

Heute ist Feiertag in katholischen Ländern: Allerheiligen. Um den Heiligen der Kirche zu gedenken, machen sich dann in Polen Millionen Menschen auf, um zu den Friedhöfen zu pilgern. Traditionell werden dabei Tausende Kerzen verteilt und angezündet. Doch nicht überall blieb der Feiertag beschaulich. Viele Begräbnisstätten waren mit dem Andrang überfordert. Der Brodnowski-Friedhof in Warschau platzte aus allen Nähten, als Tausende Gläubige zur Nekropole strömten. Es kam zu unschönen Szenen mit weinenden Kindern, Beschimpfungen und Rempeleien, die Ein- und Ausgänge waren verstopft.
Auf den Straßen des Landes kam es zu Staus. Unter anderem auf der Autobahn A4 und in den großen Städten Warschau, Posen, Breslau und Lodz, deren Verkehrswege auch bei normalem Betrieb stark ausgelastet sind, entstanden kilometerlange Blechkolonnen. Erfahrungsgemäß wird es an diesem Tag auch wieder mehr tödliche Unfälle als normal auf den Fahrwegen geben. Die Polizei appellierte an die Umsicht der Bürger und Bürgerinnen.

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