Andrzej Duda in Äthiopien

Präsident Andrzej Duda stattete mit seiner Ehefrau einen Besuch in Äthiopien ab. Duda bemüht sich um die Unterstützung der Afrikanischen Union bei der Kandidatur Polens als nichtständiges Mitglied bei den Vereinten Nationen. Der polnische Präsident traf sich mit dem äthiopischen Präsidenten und dem Premierminister.

Andrzej DudaNach Äthiopien begab sich das Präsidentenpaar bereits am Sonntag. Eines der zwei Hauptziele der diplomatischen Reise war die Unterstützung der in Äthiopien ansässigen polnischen Firmen. Dazu gehört zum Beispiel das Unternehmen Ursus, das  landwirtschaftliche Maschinen produziert. Duda betonte, dass Polen einen der größten europäischen und Äthiopien einen der größten afrikanischen Märkte bildet. Schon jetzt beträgt der Wert des Handelsaustausches zwischen beiden Ländern etwa 35 Millionen USD. Duda sagte, dass es noch mehr Potential gebe – und er hoffe, dass Polen sowohl in Äthiopien, als auch in die Äthiopier investieren und polnische Produkte auch in dieses Land exportieren werde.

Darüber hinaus führte der polnsiche Präsident die Gespräche mit den wichtigsten ätiopischen Politikern, um die Unterstützung der Afrikanischen Union in den Vereinten Nationen zu bekommen. Polen kandidiert bei der internationalen Organisation als nichtständiges Mitglied – Äthiopien ist bereits ein solches Mitglied. In Addis Abeba – der äthiopischen Hauptstadt – traf sich Duda mit dem Präsidenten Mulatu Teshome und dem Prämierminister Hailemariam Desalegnem. Die äthiopischen Spitzenpolitiker bestätigten ihre positive Einstellung gegenüber Polen in den Vereinten Nationen. Sie würden auch auch auf engere Zusammenarbeit mit Polen hoffen.

Andrzej Duda ermutigte seinen äthiopischen Amtskollegen, eine Botschaft in Polen zu eröffnen. Er hoffe zudem auch, dass es bald direkte Flugverbindungen zwischen beiden Ländern geben werde.

Bild: Andrzej Duda // (cc) Lukas Plewnia / polen-heute.de [CC BY-SA 2.0] / Flickr

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2 Antworten auf "Andrzej Duda in Äthiopien"

  1. leser sagt:

    Ich vermute, die „Kandidatur Polens als nichtständiges Mitglied bei den Vereinten Nationen“ bezieht sich gerade _nicht_ auf die UN als Ganze, sondern den _Sicherheitsrat_ der UN.
    So, wie er ist, ist der Artikel in Bezug auf dei UN-Thematik vollkommen unverständlich.

    • Fritz Fuchs sagt:

      Kleiner Lapsus, und da Sie und ich den Sinn ja auch erfasst haben, eigentlich bedeutungslos.
      Aber Sie haben Recht, die Kandidatur betrifft einen befristeten Sitz im Weltsicherheitsrat, um den Klub bei seinem vollen Namen zu nennen.

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