Brexit: Auswirkungen für Polen

Heute stimmen die Briten über den Brexit ab. Doch auch Polen schaut auf die Wahl, obwohl das Land sich eigentlich auf die Innenpolitik fokussiert. Was bedeutet aber der mögliche Brexit für den Nachbarn Deutschlands?

Polnische FlaggeDie heute in Großbritannien abgehaltene Abstimmung zum Verbleib in der EU hat auch Auswirkungen auf Polen. Obwohl außenpolitische Themen eine, wenn überhaupt, untergeordnete Rolle spielen, ist es beim möglichen Brexit anders. Die Abstimmung wird von den Medien aufgegriffen und auch von polnischen Spitzenpolitikern kommentiert.

So sagte Vizepremierminister Mateusz Morawiecki heute gegenüber den Medien, man müsse dafür beten, dass der Inselstaat innerhalb des Staatenverbundes bleibe. Denn hier könnte es negative Auswirkungen auf die europäische und insbesondere auf die britische Wirtschaft geben. Konrad Szymanski, Minister für Europaangelegenheiten, hob in einem Fernsehinterview hervor, dass das Land nicht ohne Migranten auskommen werde. Darüber hinaus sagte er, dass die Regierung auf den Brexit vorbereitet sei und unter Umständen Gespräche über die wirtschaftliche Zusammenarbeit geführt werden würden. Dieses müssen jedoch auf Basis der vier europäischen Grundfreiheiten passieren.

Ist die Angst berechtigt?

Währenddessen berichten polnische Medien, dass immer mehr in Großbritannien arbeitende polnische Migranten über die Annahme der britischen Staatsbürgerschaft nachdenken würden. Die Angst sei groß unter den fast eine Million polnischen Arbeitsmigranten bald nicht mehr in dem Land arbeiten zu können.

Doch ist die Angst wirklich berechtig? Wohl eher nicht. Denn im Falle eines Brexits müsste Großbritannien zumindest Übergangsregelungen schaffen, um die Wirtschaft des Landes nicht zu zerstören. Langfristig ist ein wirtschaftlich sinnvolles Existieren des Landes ohne Migranten auch nicht sinnvoll. Großbritannien wird also zu neuen Bedingungen Personenfreizügigkeit mit der EU herstellen müssen. Und dabei wird der Staatenverbund sicher nicht den Kürzeren ziehen.

Bild: Polnische Flagge // (cc) Lukas Plewnia [CC BY-SA 2.0] / polen-heute.de/Flickr

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23 Antworten auf "Brexit: Auswirkungen für Polen"

  1. Andrzej sagt:

    Wenn die Briten raus wollen aus der EU, sollte Kontinentaleuropa sie ziehen lassen. Denn anders als Schwarzmaler oder EU-Hasser suggerieren möchten, wäre das nicht der Anfang vom Ende der EU. Ein Schlag ja, aber einer, der eine grosse Chance für die EU bietet. Teuer wäre ein britischer Exit („Brexit“) für die Union unbestritten. Großbritannien ist mit mehr als sieben Milliarden Euro pro Jahr einer der größten Nettozahler der EU.

    Für die EU wäre dieser Schritt daher zwar unbequem, für Großbritannien aber wäre er fatal. Zollerleichterungen, Handel, Zuzug von internationalen Unternehmen – Großbritannien profitiert massivst von der EU. Aber seit dem Vertrag von Lissabon von 2009 kann jeder, der will, durch das freiwillige Sezessionsrecht raus aus dem europäischen Klub und sich neuen Wegen geben. Für die Migranten heisst es aktuell noch nichts. Erst wenn die Wirtschaft so sehr leidet dass die Arbeitslosigkeit steigt, werden die Migranten wieder nach Hause geschickt. Unfair aber halt einfach Ökonomie.

    • Polski Patriota sagt:

      Die Briten sind ausgetreten. Die Börsen sind um -10,48% eingeschlagen. Die Briten sind nicht nur einer der größten Nettozahler gewesen, sondern auch einer der größten Nehmer, es stehen ja den Ländern von der EU was zu, für Förderung und Co. die natürlich die Briten zurückzahlten. Für die Union wirtschaftliche Folgen?! Für Europa ist es ein Schlag, aber somit sucht sich Europa zu anderen Ländern Beziehung oder verflechtet die Wirtschaft mit anderen Ländern stärker. Wirtschaftlich werden nun die Briten leiden, einmal wegen “Zoll, Handelsbeziehungen, Investoren und den Migranten“ denn wenn die raus sind, stürzt die Wirtschaft richtig zusammen, durch die Migranten hatten die Briten nämlich immer ein dickes + in der Wirtschaft, die hat sogar mehr Geld zur Verfügung! Sprich diese Menschen darunter die Polen sind eine Bereicherung, die nun gestoppt werden soll?!

      • gast in Polen sagt:

        die 4 millarden die GB in den topf einzahlen musste , Netto wohlgemerkt , sind zu verkraften , denn nach dem Britten -Discount bleib ja nur so viel..
        in dem Zusammenhang sind die auswirkungen auf polen uberschaubar , wichtig ist vielmehr , was nun in anderen Laendern der EU passiert, das koennte Polen viel mehr beieinflussen .
        Um wenn ein paar hundert tausend Polen wieder zuerueck nach polen muessten so , denke ich, wuerden Sie das doch als erstes begruessen ? Denn viele EU Staaten gibt es nicht die kapazitaeten haetten fuer all die osteuropaeischen Zuwanderer in GB.
        Das die Zuwanderer in GB eigendlich gebraucht werden , und auch einiges an kaufkraft mit erzeugen , da gebe ich Ihnen 100 % recht , dennoch haben viele Englaender einfach genug . Und die zuwanderung aus Ost- Europa war ein hauptthema fuer viele die Abgestimmt haben , wenn auch nicht fuer alle . Ich rate Ihnen mal nach Belgien oder Holland zu fahren und die Buerger dort mal anzusprechen …dort ist zum teil noch extremer was die Meinungen angeht .. die Wirtschaft interessiert die NULL ! Sie wuerden ganz genau so votieren, wenn eine Horde Nicht- Polen in Ihre kleine vorstadt zieht und dort das Strassenbild drastisch veraendert . Ob man das nun gut finden soll oder nicht lasse ich mal dahin gestellt , es ist halt so .. nicht nur in England ,…

        • Andrzej sagt:

          Deutsch Pole das stimmt. Schade nur dass es vor allem die alten Briten waren die den Austritt wollten. Die Jungen waren grossmehrheitlich für den verbleib in der EU. Ich hoffe wirklich nicht dass jetzt die Polen nach Hause geschickt werden. Das hätte für beide Länder nur negative folgen. Die arbeitsscheuen Engländer würden trotzdem nicht arbeiten und die Wirtschaft würde stark zurückgehen. Polen hätte eine riesen Arbeitslosenquote und das wäre auch nicht gut. Bewährt hat sich bei uns das System das nur einreisen darf wer einen Job hat mit Vertrag. Weiter einen Branchen mindestlohn welcher verhindert dass Leute geholt werden welche zu Dumpinglöhnen arbeiten. So überlegt sich jeder Arbeitgeber ob er jetzt jemanden aus dem Ausland holt oder ob der vor der Haustüre sucht. Klar wenn dann die Polen noch besser Arbeiten hat man wieder die Patsituation welche die Einwanderung nicht stoppt. Wenn aber die vielen tausend Polen zurück müssten wäre das gar nicht gut für das Land.

          • Polski Patriota sagt:

            Komisch das 2012 als ganz Europa im – war, Polen die einzige Nation war die ein Plus in der Wirtschaft hatte. Wenn das stimmen würde, wieso wächst die Wirtschaft der restlichen EU-Staaten so lasch, nur in 4-5 Ländern keines davon “Deutschland“ wächst die Wirtschaft am schnellsten!

            Bitte informieren Sie sich richtig über Polen, die Wirtschaft wächst unabhängig von dem EU-Topf. Zu dem, Polen das Geld auch fleißig zurückzahlt und genug Geld zur Verfügung hatte, um sich von Starbucks die ganzen Läden in Deutschland zu kaufen. 🙂

          • Andrzej sagt:

            Die Wirtschaft in Polen wächst so schnell weil das im Plan der EU ist. Das BIP von Polen liegt bei 25% von Deutschland. Dies gilt es aufzuholen und darum haben sich viele Produktions und Dienstleistungsunternehmen bedingt durch die tiefen Löhne und kosten nach Polen verlagert. Wenn dann dasNiveau auf vergleichbarem Niveau ist mit Deutschland etc wird die Wirtschaft automatisch abschwächen. Vermutlich ist bis dann die Ukraine in der EU und hat dann dieses Wachstum welches Polen jetzt hat. Ebenfalls bedingt durch die Förderung etc.

        • Polski Patriota sagt:

          Von welcher Nation wird denn Polen beeinflusst?! Die EU wird mehr nach Polen schauen, die Wirtschaft steigt dort massiv stätig, dass Potential wird schon lange genutzt, und von der Wirtschaftsgeschwindigkeit ist Polen quasi der Motor Europas, neben Deutschland und Frankreich. Polen ist die letzte Absicherung der EU, welcher ernste Partner bliebe der EU noch, wenn Frankreich austretet?! Zu mal die Wirtschaft Frankreichs auch nicht mehr die Leuchte ist.

          Seit wann ist Polen “Osteuropäisch“ gehen Sie mal auf Google und geben Sie “Mitteleuropa“ ein, da zählt Polen dazu. Diese Aussage “Osteuropa“ ist auch nur entstanden, wegen dem “Ostblock“. Deutschland gehört auch nicht zu Westeuropa sondern zu Mitteleuropa, da wären wir bei Punkt 2. Was heißt, viele Osteuropäische Zuwanderer?! Was denken Sie wie viele “Hunderttausende“ Deutsche Gastarbeiter dort arbeiten?! Weil die dort mehr verdienen, als in Deutschland. Von den 850.000 Polen hat die Hälfte oder noch mehr schon eine Staatsbürgerschaft, du musst in Großbritannien 5 Jahre leben, um die Staatsbürgerschaft dort zu machen.

          Punkt 3. In Belgien und Holland sind kaum Osteuropäer, unter Osteuropa verstehe ich “Ukraine, Weißrussland, Rumänien“ Und an sich, hat immer die hälfte von Europäischen Migranten in anderen EU-Ländern eine Staatsangehörigkeit. Es kann also nie davon ausgegangen werden, dass unter Millionen Türken zb. alle keine Staatsbürgerschaft in Deutschland haben. Einiges?! Die Migranten in GB haben die Wirtschaft maßstäblich beeinflusst im positiven Sinne!

          In GB wurde aber das Straßenbild durch Polen nicht verändert, die Polen sprechen dort englisch, und sind wohl die fleißigsten und freundlichsten “Nachbarn“ und “Arbeitnehmer“ in GB. Ich begrüße es, und hatte es begrüßt das “Nicht-Polen“ in Polen leben, bis jetzt waren es immer Europäer! Es gibt auch Deutsche die in Polen leben, nur passen die sich nicht an, die ich dort bemerkte! Obwohl ja Deutschland das von “Migranten“ erwartet, ich habe kein Problem das Europäer nach Polen kommen, ich habe ein Problem damit wenn es Migranten aus anderen Kulturkreisen und Kontinenten sind, sprich Afrika! Warum sollte Polen Flüchtlinge aufnehmen, die unsere Religion hassen?!

          • gast in Polen sagt:

            Polen wird dann beeinflusst , wenn andere laender dem beispiel GB folgen und die EU als solches zerbricht . Dann gibt es konsequenzen fuer alle aber eben auch fuer Polen !

          • Andrzej sagt:

            Die Wirtschaft in Polen wächst so schnell weil die EU dieses Land stark fördert. Das gehört zum Wachstums und Entwicklungsprogramm der EU bis 2020. Polen gehört ja zu den grössten Nettoempfängern der EU. Bis dann sollte Polen ein Wirtschaftskraft haben welche den ander Mitliedstaaten ähnlich ist. Bis jetzt liegt Polen suf Platz 7 nach BIP gemessen. Nach Bevölkerungszahl auf Platz 8. nur sind nach Einwohner gerechnet einige EU länder mit weniger Einwohner vor Polen was das Verhältnis von Grösse zu Stärke zeigt. Es bringt also nicht wenn hier Grossmundig von Wirtschaftsmotor in der EU geredet wird. Aber das kommt noch und wird irgendwann auch eine Migration von EU Bürger nach Polen mit sich bringen. Wenn jetzt in GB die Brexit Beführworter wie angekündigt, die Migration aus Europa eindämmen, wird das für GB so negativ in Wirtschaftlicher sicht wie auch für die Migrationsländer. Letztes Jahr sind in GB 330000 Personen aus dem EU Raum in GB eingewandert. Am meisten Polen gefolgt von Portugal und Spanien. Was die Brexit Beführworter nicht sehen ist auch der Wirtschaftliche Effekt der Einwanderer. So bringen die Menschen den GB mehr in finanzieller Hinsicht als sie kosten. GB braucht auch zukünftig Migranten und dafür brauchen sie dann wieder ähnliche Verträge wie als EU Mitglied schon vorhanden waren. Hoffen wir dass die Briten nicht so nationalistisch denken dass dieser Exploit entsteht. Mittlerweile will Schottland und Nordirland eine Abspaltung was die grösse des BIP von GB noch ein wenig schwächt. Für Polen bedeutet der Austritt der GB aus der EU auch dass neue Verträge für den Aussenhandel gemacht werden müssen. GB gehört zu den grössten Handelspartnern Polens. Es sind also alle gefordert um Lösungen zu finden welche für alle gut sind. GB wird merken dass ihr brexit ein witz war.

    • Deutsch-Pole sagt:

      Es ist viel wahrscheinlicher, dass dies das Ende Großbritanniens ist. Schottland und auch Nordirland wollten mehrheitlich nicht aus der EU, Wales ist gespalten. Nur England war fast mehrheitlich bestimmend für den Austritt. Die Chancen stehen also gut, dass Schottland wieder unabhänigig wird und es endlich eine irishe Wiederveinigung zwischen der Republik Irland und der Region Ulster gibt. Dass diese dann der EU beitreten ist ebenfalls sehr wahrscheinlich.

      • Polski Patriota sagt:

        Großbritannien ist gespalten!
        Wie heißt es so schön?! Das Ende kann ein Anfang vom neuem sein.

        • Andrzej sagt:

          Ich bin gespannt was die Schotten und Iren nun machen. Wenn die noch den Bruch mit England machen ist dann wirklich alles schiefgelaufen. Ich habe gehört der Wahlsieger der Brexit Befürworter sei schon am zurück krebsen mit seinen Wahlversprechen. Schade um England aber einige wollten es so. 14000 Verträge müssen neu ausgehandelt werden. Na dann prost. Das wird noch was. Ich hoffe auf Nachsichtigkeit der EU und nicht versuchen ein Exempel statuieren. Genau das könnte dann ebenfalls nach hinten los gehen.Die EU muss jetzt über die Bücher und Lösungen suchen dass sich die Situation so verändert dass Staaten wieder mehr Selbstbestimmung erhalten und trotzdem der EU Gedanke weiterleben kann. Dann haben wir ein tolles Europa.

          • Polski Patriota sagt:

            Jetzt wissen Sie, warum ich vom “heutigen“ EU nicht begeistert bin. Die Briten nannten die Gründe, die ich Ihnen schrieb. Und selbst Grabiel von der SPD, gestand ein das Europa sich für die Bürger nicht interessierte, dass es um die Bürokratie ging.

            Wobei ich auch von der SPD nichts halte. Das Gebilde Europa muss anfangen, auf die EU-Mitglieder zu zugehen, auf deren Bürger. Und vor allem, muss das Brüssel regieren aufhören, es sollten alle Länder abstimmen was Europa tut, und nicht Brüssel und Berlin.

      • Andrzej sagt:

        Das wird jetzt die Zukunft zeigen. Aber ein tiefer Spalt ist schon drin. Schottische Freunde von mir drehen fast durch. Das war ein riesen Fehler von Grossbritannien.

  2. Uschi sagt:

    Zweiter Absatz. Fehlersuche

  3. gast in Polen sagt:

    @ polski patriota, also so wie sie das schreibe ist es keines falls , ich habe familie in GB , und ohne leuten hier rasismuss vowerfen zu wollen , die polnischen immigranten dort haben vieles veraendert und die presse schlachtet das zum teil auch aus , fuer viele war und ist die einwanderung aus den neuen EU laendern ein problem .
    LINK
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2614279/Poland-tops-league-foreign-inmates-UK-jails-ahead-Ireland-Jamaica.html

    und das die haelfte aller polen in GB die Britische staatsbuergerschaft hat , ist einfach schlicht weg nicht war ! Die Zahl 850.000 ist auch kaum zu verifizieren ,

    • Polski Patriota sagt:

      Vieles verändert?! Ja, die Wirtschaft in GB angekurbelt, Jobs erledigt für die sich Briten zu schade sind. Polnische Bezirke gibst da auch, und polnische Produkte werden dort auch verkauft, sehr merkwürdig das die Birten sehr zufrieden mit ihren polnischen Nachbarn waren. Das dort 850.000 Polen leben, sind Statistiken: http://www.handelsblatt.com/politik/international/brexit-referendum/brexit-news/polen-in-grossbritannien-wir-uebernehmen-die-jobs-die-kein-brite-machen-will/13775080.html

      Logischerweise haben die hälfte eine Staatsbürgerschaft, wo bleibt ihr Argument?! So einfach könnte ich es mir auch machen, und sagen nein so ist es nicht, ich nen aber Fakten. 🙂 Ich habe polnische Verwandschaft in Irland und die Iren haben die Verwandschaft dort reingeholt, weil die Interesse bestand. 🙂

      Was sagen Sie dazu?! 5 Jahre müssen Sie nach wie vor dort leben, um die Staatsbürgerschaft zu bekommen. 🙂

      • gast in Polen sagt:

        ‚Logischerweise haben die hälfte eine Staatsbürgerschaft, wo bleibt ihr Argument?!‘

        was ist denn daran logisch !!!!!!!
        have a look in the institute for international affairs !

      • Andrzej sagt:

        Arbeiten die Briten nicht mehr machen. Das ist ein Witz. Fakt ist das Polen, Portugiesen und Rumänen sich stark in der Bauwirtschaft, Gastronomie und im Gesundheitswesen einen Namen gemacht haben in GB. Von diesen Fachkräften gibts zuwenige in GB. In Polen verdienen Sie zuwenig und sind darum nach GB. Es klingt wie wenn da Sklavenhandel sei in GB. Polen haben da auch Firmen. Aber sie getrauen sich nicht mal mehr polnisch miteinander zu reden auf der Strasse weil sie dann von gewissen hirnlosen nationalisten welche Migranten hassen { gibts auch in andern EU Staaten 😉 }. Nun überlegen sich einige Polen schon das Land zu wechseln. Als EU Bürger haben sie ja die möglichkeit. In Polen machen dafür Ukrainer die Jobs welche viele Polen nicht mehr machen würden. Warum hat es soviele Ukrainer wenn es doch soo viele Arbeitslose hat? Der Brexit wird sehr teuer für die Briten und die Personenfreizügigkeit innerhalb der EU wird für Vertragsverhandlung eine Grundvoraussetzung sein. Für Polen soll es heissen sich weiterhin mit Weltoffenen Politikern im Eu Raum zu bewegen und nicht jetzt versuchen die Situation auszunutzen und druck gegen die EU zu machen. Das könnte ganz schlecht kommen.

  4. Andrzej sagt:

    Polski Patriota ich denke nicht dass man hier Argumentieren muss. Letztlich sind wie uns vermutlich alle einig dass wir uns wünschen dass die polnischen Migrantennicht unter dieser Brexit Geschichte leiden müssen. Über die Folgendieses Austrittes wäre sinnvoller zu Diskutieren. Mein Vedacht ist dass die Briten den Austritt beschlossen haben, diesen aber bis zur Ewigkeit hinauszögern weil die Briten wissen dass dies nicht gut kommt und die so beschimpfte Personenfreizügifkeit auch für künftige Verträge mit der EU Pflicht sein wird.

  5. Andrzej sagt:

    Schade wars. Aber eine gute Leistung der polnischen Mannschaft.

  6. Andy sagt:

    Es wird Zeit das die nationalistischen Polen ihre Lohndrücker zurückbekommen, welche seit Jahren als Wandernomaden des Kapitals durch die EU ziehen. Es gibt doch in der Heimat genug zu tun, oder ?

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