Kaczynski weiter auf Werbetour

Oppositionsführer Jaroslaw Kaczynski (Recht und Gerechtigkeit, PiS) ist weiter auf seiner Werbetour durch das ganze Land unterwegs. Dabei besuchte er am Wochenende kleine Dörfer in den Wojewodschaften Lebus und Großpolen im Westen Polens. Von treuen Anhängern der nationalkonservativen Partei gefeiert stellte Kaczynski dabei Ideen seiner Partei für ein „besseres Polen“ vor.

Problem Nummer eins sei, so Kaczynski, die Arbeitslosigkeit. Hier könne seine Partei 1,2 Millionen neue Arbeitsplätze auf den Dörfern schaffen – wie genau verriet er aber nicht.

Auch das Steuersystem solle umgebaut und vereinfacht werden, damit nicht mehr die Geringverdiener die größten Lasten tragen müssten und mehr Geld in die Staatskasse fließe. Dabei solle es aber nicht zu einer Steuererhöhung, sondern zu einer Flattax von 32 Prozent für alle kommen; dafür sei dann aber beispielsweise eine Luxussteuer denkbar.

Weitere wichtige Punkte waren für Kaczynski der Aus- und Umbau des Gesundheitssektors (mehr Gelder für die Professionalisierung des Rettungsdienstes, der in Polen immer wieder für Skandale sorgt) und Smolensk: In drei Tagen jährt sich die Flugzeugkatastrophe zum dritten Mal und für PiS geht es weiter darum, ihre Version von einem Anschlag anerkannt zu wissen.

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