Onlinepoker – der Kick des 21. Jahrhunderts

Das Online Glücksspiel wird zu dieser Zeit immer populärer, es wird mit Einzahlungsverdopplungen oder gar Vervierfachungen gelockt. Das starke Maß an Beliebtheit, kennzeichnet sich durch die Vielzahl der Bevölkerungsschichten, die beim Online Poker angesprochen werden, hinweg, egal ob Student, Mutter oder Anwalt, jeder ist auf der Suche nach dem Spaß. Polen, heute ein Land, welches strikte Regulierungsmaßnahmen bezüglich des Glücksspiels besitzt, hatte explizit um die Jahrtausendwende herum ein großes Problem mit Wettspielen. Im Jahr 2009 waren zahlreiche Politiker in einen Skandal verwickelt, der schlussendlich dazu führte, dass Online Casinos bis 2011 fast ausnahmslos verboten wurden.

Polnische FlaggeAnschließend kam es zu einem neuen Gesetzesentwurf, der unter anderem die physische Stationierung eines Glücksspielunternehmens in Polen forderte, sowie die Verpflichtung, dass mindestens ein Vertreter dieses Unternehmens Polnisch als Muttersprache kann. Der Grund, wieso jedoch so viele Glücksspielanbieter nicht in Polen sind, ist, dass die Unternehmen nicht nur die Umsatzsteuer von 12 % (wie zum Beispiel in Deutschland), sondern auch Einkommenssteuer zu zahlen haben.

Trotz dieser Maßnahme gab es weiterhin zahlreiche unlizenzierte Sportwetten und Online Poker Seiten in Polen. Nach einiger Zeit schaltet sich dann aber das Finanzministerium ein, welches sich im November 2014 um den Steuerbetrug kümmerte. Einer der größten Wettanbieter, der in fast ganz Europa tätig ist, heißt bet365, daneben gibt es in Polen beispielsweise noch Pokerstars, Betsson und alljackpotscasino.

Laut einer CBOS-Umfrage geben gerade einmal zwei Prozent der Polen ihre Zeit für das Glücksspiel aus, dementsprechend ist die Branche eher klein und hätte somit noch mehr Potenzial nach oben. Die BZgA stellte 2016 fest, dass hingegen 79% der 18-65 Jährigen der Deutschen schon einmal „gezockt“ haben.

Gesetzlich ist die Lage sehr kritisch, laut dem GlüStV, ist das Anbieten und auch die Teilnahme an dieser Art des Glücksspiels verboten und kann sogar mit 6-monatiger Freiheitsstrafe oder Geldstrafen von bis zu 180 Tagessätzen bestraft werden.

Viele Spieler sehen jedoch Poker z.B. als Texas Holdem Variante nicht als ein Glücks, sondern eher als ein Geschicklichkeitsspiel an. Genauso sieht es in vielen weiteren europäischen Ländern aus wie z.B. Polen. Glücksspiel in nicht staatlichen oder nicht lizenzierten Casinos bleibt somit strikt verboten.

Ein bekannter polnischer Poker Spieler ist Dzmitry Urbanovich. Sein höchstes Preisgeld, welches er einmal erspielte, waren 1.595.368 USD. Auch er hat seine Karriere online angefangen, auf Pokerstars unter dem Alibi Colisea. Im September 2016 gewann er die World Championship of Online Poker in der Variante No Limit Omaha High/Low. Genau wie Urbanovich werden auch Holz, Koon Leonard und viele weitere von Partpoker gesponsert, es gibt einmal partypoker und einmal -net. Die Werbung, die meistens über das Fernsehen geschalten wird ist über partypoker, da auf dieser Seite nur mit Spielgeld gezockt wird. Des Weiteren gewinnen diese Seiten an Attraktivität, da man sich als Leihe mit an den Tisch setzen kann und in der virtuellen Welt bei Profiturnieren mitspielen kann. Man splittet die Seiten, sodass die Werbung legal für das Unternehmen mit Spielgeld ist, damit erhofft sich pokerstars Unternehmen erhofft sich weiter Kunden auf partypoker zu suggerieren.