Orkan zieht nach Polen

Meteorologen in ganz Polen warnen – heute Nacht werden die ersten Anzeichen des kommenden Orkans zu spüren sein. Der Hurrikan ist eine Folge eines Tiefdruckgebietes, das von Skandinavien her kommt. Besonders gefährlich wird es an der Küste und in Westpolen sein.

In den nächsten Tagen gerät Polen unter Einfluss von Tiefdruckgebieten, die von Skandinavien und vom Nordatlantik her kommen. Eines der Tiefdruckgebiete wird sich in einen Orkan mit Luftdruck unter 960 Hektopascal verwandeln. Meteorologen berichten, dass das Tief momentan noch über dem Atlantik liegt, sich aber langsam nach Osten verlagert und am Donnerstag wird sich das Zentrum des Zyklons über Norwegen befinden, die Folgen werden in ganz Europa spürbar sein.

In Polen sollen die ersten Anzeichen des Orkans – der von polnischen Meteorologen als Hurrikan bezeichnet wird – in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu bemerken sein. Ein starker Wind fängt in Nordpolen zu wehen an; dessen Geschwindigkeit wird Stunde für Stunde steigen. Auf der Ostsee wird es zu einem Sturm kommen – man erwartet 8 Grad auf der Beaufortskala. Dort kann die Windgeschwindigkeit sogar 120 Kilometer pro Stunde erreichen. In der Mitten des Landes rechnet man mit einer Windstärke von etwa 80 km/h und im Gebirge mit 100 km/h.

Hurrikan bleibt mehrere Tage spürbar

In der nächsten Nacht – vom Donnerstag auf Freitag – wird das Zentrum des Hurrikans über der Ostsee liegen. Somit verlagert sich die Zone des stärksten Windes über Skandinavien, Dänemark, Deutschland und auch Polen. Dann kann der Wind sogar Geschwindigkeit von 120 km/h erreichen. Am Samstag verschiebt sich das Zentrum über Estland, der Luftdruck erhöht sich wieder und die Windstärke wird nachlassen.

Die Auswirkungen des Orkans sind höchstwahrscheinlich hohe Niederschläge in Form von Regen und Schnee. Auf dem Land kann etwa 10 Zentimeter Schnee fallen, im Gebirge bis zu 30 Zentimeter. Meteorologen warnen, dass durch den Schneefall und den starken Wind die Sichtbarkeit auf den Straßen stark eingeschränkt sein wird. Ebenso wahrscheinlich sind Behinderungen im Verkehr auf Landstraßen und in Städten.

Die Bürger im ganzen Lande werden zur Vorsicht aufgerufen, sie sollten nach Möglichkeit keine Gegenstände draußen liegen lassen. In diesen Tagen sollte nichts auf Balkons oder in Gärten stehen und Fahrzeuge sollen nach Möglichkeit untergestellt werden, da auch große Bäume vom Wind umgeworfen werden können. Alle Fahrer werden um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

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