Präsident verlängert Mission in Afghanistan

Letzte Woche wurde vom polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski die Verlängerungsbestimmung zur Stationierung der polnischen Armee in Afghanistan unterzeichnet. Diese Information hat das polnische Nationale Sicherheitsbüro (BBN) heute bekannt gegeben. Der Termin des aktuellen Kontingents läuft am 13. Oktober ab. Laut der neusten Meldung bleibt die polnische Truppe in dem mittelasiatischen Land mindestens bis zum 13. April 2014. Der letzte Beschluss bestimmte die Anzahl der stationierten Soldaten auf maximal 1800, gegenwärtig sind es ca. 1.600. Die nächste Mission soll eine geringere Truppenstärke aufweisen – und zwar nicht mehr als 1.000 Soldaten.

Diese Reduktion ergibt sich aus den Plänen der NATO, nach denen die Kräfte des Nordatlantischen Bündnisses bis Ende 2014 die Operationen in Afghanistan beenden sollen. Die Verantwortung für die Sicherheit des Landes übernimmt dann das afghanische Militär. Afghanistan wird weiterhin finanzielle sowie organisatorische Unterstützung seitens des Westens erhalten.

Allmählicher Rückzug aus dem Land

Die polnische Armee unterstützt die afghanische Regierung in der Gewährung von Sicherheit in der Provinz Ghazni sowie auf den Strecken zwischen Kabul und Kandahar und zwischen Ghazni und Sharana. Seit April 2013 ist die Hauptaufgabe der polnischen Truppe die Schulung des afghanischen Militärs, das die Verantwortung in der Provinz übernehmen soll. Die polnischen Soldaten unterstützen auch die lokalen Machthaber und die Verwaltung beim Wiederaufbau der Infrastruktur und bei der humanitären Hilfe.

Polnische Soldaten werden allmählich mit der gesamten Ausrüstung aus Ghazni nach Bagram ziehen. Das nächste Kontingent wird auch entsprechende Vorbereitungen für das letzte, 15. Kontingent treffen, dessen Charakter rein logistisch sein soll. Mit dem 14. Kontingent beendet das polnische Militär die Stationierung in neun Distrikten der Provinz Ghazni.

Schlagwörter: , , , ,


Diesen Artikel drucken
Flattr this!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Kommentar absenden

© 2017 Polen Heute. Alle Rechte gesichert. XHTML / CSS fähig.