Schießerei im Südosten Polens

Nachdem der Versuch der Festnahme heute Morgen in der südostpolnischen Stadt Sanok fehlschlug, verbarrikadierte sich ein ca. 30 Jahre alte Mann im dritten Stock eines Mietshauses. Bei ihm ist seine ca. 18 Jahre alte Freundin: Strom- und Wasserzufuhr sind ausgeschaltet und das Mobilfunknetz ist deaktiviert. Die Gegend um das Haus wurde weiträumig evakuiert. Im Laufe des Tages feuerte der Mann mit einer Schusswaffe mehrmals auf Polizeibeamte.

Am Nachmittag wurden aus dem ca. 400 km entfernten Warschau Spezialkräfte eingeflogen, zurzeit befinden sich mehrere Antiterroreinheiten vor Ort. Es wird mit dem Mann verhandelt – nicht klar ist, ob er seine Freundin als Geisel nehmen wird. Die Versuche der Festnahme erfolgten, nachdem die Polizei einen Anfangsverdacht hatte, wonach er am Tag zuvor einen Mann umgebracht haben soll. Der Mord habe wie eine Exekution ausgesehen. Die Situation bleibt weiter angespannt, ein Ende ist nicht abzusehen.

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