Schwere Fälle von Kindesmisshandlung in Polen

Vermehrt erregen in letzter Zeit Fälle von schwerer Kindesmisshandlung Aufsehen. Heute wurden zwei Betreuerinnen einer privaten Kinderkrippe in Breslau angeklagt. Sie stehen im Verdacht, neun Kleinkinder im Alter zwischen sechs und 24 Monaten mit ihren Strampelanzügen gefesselt und mit Zwang gefüttert zu haben. Informiert wurde die Staatsanwaltschaft durch einen Vater, an den sich ein Mitarbeiter der Krippe gewandt hatte. Die Frauen, darunter die Ehefrau des Betreibers, bestreiten die Vorwürfe. Neue Vorwürfe gab es auch im Fall der Misshandlung und Tötung Schutzbefohlener in der Kleinstadt Puck. Hier sollen Pflegeeltern ihre Pflegekinder mit Schlägen misshandelt haben. Ein Kind starb im Sommer, angeblich bei einem unglücklichen Sturz von der Treppe. Nach dem Tod der Schwester, die beim Planschen ausgerutscht und ertrunken sein soll, reagierte die Polizei im Herbst mit der Verhaftung der Pflegeeltern. Diese bekannten sich schuldig, nachdem bei der Obduktion des Mädchens Spuren von Gewalteinwirkung entdeckt worden waren. Nun scheint auch ein drittes Kind der fünf Geschwister misshandelt worden zu sein. Die Ermittlungen dauern noch an.

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