Tragische Bilanz auf polnischen Straßen

Noch vor dem eigentlichen Feiertag kam es zu mehr Unfällen als im letzten Jahr, berichtet die polnische Polizei. Wie jedes Jahr ist der Verkehr in Polen um Allerheiligen intensiver, die Polen müssen oft sehr lange Strecken zurücklegen. Nicht ohne Bedeutung sind die Wetterverhältnisse sowie Alkohol am Steuer.

Polnische StraßeDer 1. November ist einerseits ein wichtiger Feiertag sowohl für die gläubigen, als auch nicht gläubigen Polen – alle wollen ihrer Angehörigen und Nächsten gedenken und diesen Tag auch entsprechend begehen. Leider ist für einige der Weg zu den Grabmälern der Familienmitglieder auch der letzte Weg. Selbst vor dem gestrigen Feiertag kam es zu über 350 Unfällen. Am vergangenen Wochenende sind 32 Personen ums Leben gekommen und 430 wurden verletzt. Die Polizei hat in dieser Zeit über tausend alkoholisierte Fahrer angehalten.

Seit einigen Jahren organisiert die polnische Polizei und ihre lokalen Einheiten (die Stadtpolizei) die Aktion „Znicz“ („Grablicht“), während der alle möglichen Einheiten engagiert werden, um auf die Sicherheit der Friedhofsbesucher sowie die Verkehrsteilnehmer besonders aufzupassen. Kontrolliert werden die Geschwindigkeit, der technische Zustand der Fahrzeuge und selbstverständlich die Nüchternheit der Fahrer.

Trotz allen ergriffenen Maßnahmen ist jedes Jahr die Bilanz auf den polnischen Straßen zu Allerheiligen tragisch. Trotz Tausender Strafzettel und -gelder, Führerscheinentzüge oder weiteren Strafen sind die polnischen Straßen in dieser Zeit sehr gefährlich.

Bild: Armia-Ludowa-Allee in Warschau // (cc) Lukas Plewnia / polen-heute.de [CC BY-SA 2.0] / Flickr

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