Unfälle und Karambolagen auf polnischen Straßen

Der Ostermontag ist zwar ein Feiertag, bedeutet aber für viele eine lange Rückreise von Familie und Verwandten in die Großstädte und ins Ausland. Deswegen sind die polnischen Autobahnen und Fernstraßen zu dieser Zeit jedes Jahr voll. Die tragische Bilanz vom diesjährigen Ostermontag sind viele Unfällen und Tote auf polnischen Straßen.

Auf der Autobahn A2, die Warschau und die Bundesgrenze in Frankfurt an der Oder verbindet, kam es zu mindestens zehn Unfällen. Einiege Streckenabschnitte waren in beiden Richtungen gesperrt. Am frühen Nachmittag ereigneten sich auf der Höhe von Posen zwei Zusamenstöße – wobei nur der Vehrkerh in Richtung Warschau komplett gesperrt wurde. Doch wiederum gegen 18 Uhr kam es in der Nähe von der Ortschaft Nowy Tomysl zu einer Karambolage – zunächst in Richtung Frankfurt. Kurz danach stießen Fahrzeuge auf den Gegenspuren zusammen. Die Poliezei vermutet, die Fahrer haben die Unfallstelle an der anderen Seite angestarrt und somit nicht mehr aufgepasst. Insegesamt sind neun Personen verletzt worden und eine ist ums Leben gekommen.

Auf einer weiteren Autobahn – A4 – kam es zum Glück zu keinen großen Unfällen mit Toten oder Verletzten. Doch die Nutzer der schlesischen Autobahn mussten in einem 17-Kilometer langen Stau ausharren. Dieser wurde durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, aber auch durch Renovierungsarbeiten verursacht.

Unfälle sind allerdings nicht nur auf Autobahnen passiert, sondern auch auf kleineren Fernstraßen. Zum Beispiel auf der Landstraße 46 in der Nähe von Klodzko ist ein LKW mit einem PKW frontal zusammengestoßen. Zwei Personen snd umgekommen.

Die Polizei warnt und bittet um Vernunft – in den meisten Fällen handelte es sich nicht um betrunkene Fahrer. Viele sind dem Wetter nicht angemessen gefahren, haben den Sicherheitsabstand nicht eingehalten oder sind zu schnell gefahren und haben übermäßig ihren Fähigkeiten und Glück vertraut.

Bild: Armia-Ludowa-Allee in Warschau // (cc) Lukas Plewnia / polen-heute.de [CC BY-SA 2.0] / Flickr

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Eine Antwort auf "Unfälle und Karambolagen auf polnischen Straßen"

  1. Franz sagt:

    Die jetzige polnische Regierung ist meiner Meinung nach nicht so industriehörig wie die deutsche. Wie wäre es mit absolutem LKW Überholverbot auf 2spurigen Fahrbahnen und 120 km/h maximal. Die PIS hat doch schon einige scheinbar alternativlose Zustände erfolgreich zum Besseren gewandelt.
    Die horrende poln. Unfallstatistik sähe schnell besser aus. Die verstärkte Radarüberwachung hat sich auch bewährt. Z. B. auf der Europastrasse von Wroclaw nach CS sehe ich seitdem viel viel weniger Unfälle!

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