Königlicher Besuch in Warschau

Heute fing der dreitägige Besuch des belgischen Königspaares in Warschau an. König Philippe samt Gattin kamen zum Gegenbesuch nach Polen und wurden vor dem Präsidentenpalast in Warschau empfangen. Im Plan stehen Treffen mit Spitzenpolitikern und Vertretern der polnisch-belgischen Wirtschaftbeziehungen. Präsident Duda beurteilt den Besuch als eine Chance, die Beziehungen zu stärken.

Andrzej DudaDer Besuch des belgischen Königs Philippe und seiner Gattin Mathilde begann mit einer Empfangszeremonie vor dem Präsidentenpalast in Warschau. Danach fand das Treffen des Königspaares mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda und seiner Ehefrau statt. Diesen folgten Plenargespräche unter Führung beider Staatsoberhäuper. Später legte das belgische Königspaar Blumen am Grab des Unbekannten Soldaten nieder.

Der Plan für den ersten Tag war weiterhin voll – König Philippe traf sich ebenfalls mit der Parlamentspräsidentin Malgorzata Kidawa-Blonska und nahm an einem Seminar in der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN) teil. Zu diesem Besuch begleitet das königliche Paar der Chef der belgischen Diplomatie Didier Reynders, der ein Treffen mit dem polnischen Außenminister Grzegorz Schetyna hatte.

Für die zwei weiteren Tage sind unter anderem Treffen im belgischen Unternehmen La Lorraine geplant, das in Osteuropa vertreten ist. Vereinbart ist ebenfalls eine Tagung mit internationalen Investoren, ein Treffen mit den Vertretern im Zentrum der Forstwirtschaftsbildung, Besuche in Seminaren an der Universität, sowie im Frederic-Chopin-Museum in Warschau.

Der Besuch in Polen ist der zweite offizielle Auslandsbesuch des belgischen Königs nach der Thronübernahme. Es ist ebenfalls ein Gegenbesuch – im Jahr 2012 hat der damalige Präsident Polens Bronislaw Komorowski mit seiner Ehefrau Belgien einen Besuch abgestattet. Der aktuelle polnische Präsident Andrzej Duda betonte, dass dieser Besuch ein Zeichen der Stärkung der Beziehungen zwischen beiden Länder sei und eine Chance auf deren Entwicklung in wirtschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Fragen biete.

Bild: Andrzej Duda // (cc) Lukas Plewnia / polen-heute.de [CC BY-SA 2.0] / Flickr

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