Leichathleten beim Premierminister

Heute kamen die polnischen Repräsentanten in Leichtathletik von der Europameisterschaft zurück. In Warschau fand eine Pressekonferenz statt, auf der sie über ihre Eindrücke von einer der erfolgreichsten Meisterschaft berichteten. Anschließend nahmen die Sportler an einem Mittagessen in der Kanzlei des Premierministers Donald Tusk teil.

Während der Leichtathletik-Europameisterschaft in Zürich gewannen die Polen insgesamt zwölf Medaillen – zweimal Gold, fünfmal Silber und ebenfalls fünfmal Bronze. In der Gesamtklassifikation erreichte Polen mit diesem Ergebnis den 6. Platz. Diese Errungenschaft ist aber ein riesiger Erfolg für die polnische Leichtathletik – eine bessere Leistung hat Polen nur zwei Mal vollbracht: im Jahre 1962 in Belgrad mit 13 Medaillen und 1966 in Budapest mit 15 Medaillen.

Die zwei goldenen Auszeichnungen gewannen Adam Kszczot im 800-Meter-Lauf und Anita Wlodarczyk im Hammerwurf. Wlodarczyk hat mit ihrem Erfolg sogar den polnischen Rekord übertroffen (sie warf den Hammer 78,76 Meter weit). Die Sportlerin äußerte öffentlich die Hoffnung, noch in diesem Jahr den Weltrekord einzustellen (noch liegt der bei 79,42 Metern).

Seine Freude zeigte auch der Vorsitzende des Polnischen Bundes der Leichtathleten, Jerzy Skucha. Er bedankte sich recht herzlich bei allen Teilnehmern der Europameisterschaft und betonte, dass sie sehr gut auf diesen Wettbewerb vorbereitet waren.

Nach der Konferenz fand ein festliches Mittagessen in der Kanzlei des Ministerpräsidenten statt. Donald Tusk bedankte sich ebenfalls bei den Leichtathleten für ihre Mühe, Anstrengung sowie die Emotionen, die sie den Zuschauern daheim bereitet haben. Er sagte, ganz Polen sei stolz auf seine Repräsentanten und betonte, dass sie ein tolles Beispiel für Menschen sind, auf die man immer zählen könne.

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