Machtwort des Regierungschefs – Sportministerin bleibt

Seitdem Joanna Mucha (Bürgerplattform, PO) als Ministerin für Sport und Touristik im neuen Kabinett des wiedergewählten Premierministers Donald Tusk (PO) Mitte November 2011 vereidigt wurde, ist sie in regelmäßigen Abständen starker Kritik seitens der Medien und des politischen Gegners ausgesetzt. Ihrer Ausbildung nach ist die Ministerin Ökonomin und in der Öffentlichkeit hat sie – vor Amtseintritt – bekräftigt, dass sie keine besonderen Kenntnisse im Sport hat. Kurz nach Vereidigung wurde Mucha zum Beispiel in einem Radiointerview auf die dritte Hockeyliga angesprochen; sie sagten, dass ihr Ressort an den Problemen arbeitet. Hiernach erfuhr die Ministerin vom Radiojournalisten, dass die Liga nicht existiert.

Gestern nun hielt Mucha dem andauernden Druck nicht mehr stand und hat dem Premierminister ihren Rücktritt angeboten. Das Fußballspiel Polen gegen England musste letzte Woche um einen Tag aufgrund von starken Regenfällen verschoben werden – sie wurde dafür verantwortlich gemacht. Heute hat Tusk den Rücktritt nicht angenommen und sich auf der Pressekonferenz schützend vor die Ministerin gestellt.

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