Museum der polnischen Geschichte für 2018 geplant

Genau am 100. Jahrestag der Erlangung der Unabhängigkeit von Polen soll das lang erwartete Museum der polnischen Geschichte eröffnet werden. Das Kulturministerium erzielte mit der Leitung des Museums ein Übereinkommen zum Standort und zur Einrichtung. Das seit 2006 existierende Museum – bisher ohne eigenes Gebäude – wird in der Warschauer Zitadelle errichtet.

Kopernikus-Denkmal in WarschauIn weniger als drei Jahren wird das im Jahre 2006 ins Leben gerufene Museum der polnischen Geschichte endlich einen eigenen Sitz erhalten. 2009 wurde eine Ausschreibung für den Entwurf des neuen Museumsgebäudes ausgeschrieben. Der Gewinner hat ein Projekt entworfen, dessen geplante Finanzierung sich auf rund 350 Millionen Zloty (etwa 87,5 Millionen Euro) beläuft. Wegen mangelnder finanzieller Mitteln führte noch die Regierung von Ewa Kopac (Bürgerplattform, PO) dieses Projekt nicht durch.

Nun wurde die Entscheidung getroffen das Projekt weiter zu realisieren. Und zwar so, dass das Museum der polnischen Geschichte am 11. November 2018 eröffnet werden kann – genau zum 100. Jubiläum der Wiedererlangung der Unabhängigkeit. Zu dieser Übereinstimmung sind der Kulturminister Piotr Glinski und der Museumsleiter Robert Kostro. Das Museum wird in der Warschauer Zitadelle seinen Platz finden.

Bis zum November 2018 werden dort Arbeiten zur Einrichtung des Geschichtemuseums stattfinden. Die Kooperationspartner, die 2009 die Ausschreibung gewonnen haben, werden ihr Projekt entsprechend der neuen Lokalisierung anpassen.

Bild: Kopernikus-Denkmal in Warschau // (cc) Lukas Plewnia [CC BY-SA 2.0] / polen-heute.de/Flickr

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