Neue Grenzen für die Glücksspielwerbung bei Live-TV-Shows in Polen

Es ist gut bekannt, dass es heutzutage zahlreiche Gelegenheiten zur Bereicherung gerade im Internet bestehen. Immer wenn man den PC anmachen, können in Polen wie in Deutschland beim Sportwetten oder in einer Online Spielbank gespielt werden. Man sollte sich jedoch darüber gut informiert , dass die beiden – die Sportwetten und die Spielbanken (und darunter auch beste deutsche Online Casinos) unterschiedlich geregelt werden. 

Eine aktuelle Nachricht in diesem Bereich lautet aber für Europa: Online Casinos müssen mit der Werbung während der Live-Sportsendungen aufhören. Beispielsweise stellten die führenden Spielbanken in Großbritannien ihre Werbung bei den Live-Sport-Translationen ein. Jetzt gerät aber die RGA (Remote Gambling Association) mit ihren anerkannten Mitgliedern wie William Hill oder Ladbrokes u.a. unter Druck der Reglementierung der Frage der Fernsehwerbung. Deshalb sind sie dazu gezwungen das Whistle-To-Whistle-Verbot bei den Wettanzeigen zu akzeptieren.  

Einige Experten äußerten ihre Besorgnis darum, dass die Menge der Glücksspielwerbung bei den Sportwettkämpfen, nämlich bei den Fußballspielen gestiegen ist. Man schätzt so, dass knapp 90 Minuten Casino-Werbung während der Fußball-Weltmeisterschaft demonstriert wurden: Es ist schon zu viel! Das Fußballspiel und die Fußball-Show selbst werden natürlich davon negativ beeinflusst. Die Anti-Gambling-AktivistInnen sind der Meinung, dass eben die  Gambeln-Werbung beim Fußball-Match die ZuschauerInnen stark zum Wetten ermutigt. Eine gute und gleichzeitig komische Nachricht lautet: Pferderennen leidet unter dem Verbot nicht!

Das Whistle-To-Whistle-Verbot würde zum Problem für mehr als die Hälfte der englischen Klubs, und der Grund ist offensichtlich: Ca. 60% Fußballvereine in England werden von den Glücksspielfirmen finanziell unterstützt. Das ist in Polen oder Deutschland noch nicht so, könnte sich aber ändern. Die RGA berichtet, dass die Entscheidung über das Verbot noch nicht getroffen sei und dass man sowieso alternative Wege und Lösungen zur Verbesserung der Werbepolitik suche. “The Independent” informiere: Einige Online-Betreiber sollten sich für weitere Maßnahmen einsetzen. Diese müssen auch vorher von der Industry Group For Responsible Gaming genehmigt werden. Der Bericht von der Glücksspielkomission lautet: Drei Online-Casino-Unternehmen würden mehr als 10 Millionen Pfund zahlen müssen, falls sie die Spieler nicht genug schützen oder auch Geldwäsche nicht verhindern können. Es wird auch befürchtet, dass die Anzahl der Spielsüchtigen, minderjährigen SpielerInnen und anderen problematischen Kategorien  wegen des Verbots rasch steigen könne. So, laut den von der Glücksspielkomission angeführten statistischen Daten, würden mehr als 400.000 Briten und Britinnen als solche SpielerInnen bezeichnet.

An den zahlreichen Diskussionen werden mehrere Spielunternehmen beteiligt: SkyBet, Betfred, Betfair, Stan James, Gala Coral, William Hill u.a. Besprochen werde, dass vor und nach den Sporttranslationen keine Wettanzeigen gesendet werden dürfen. Eine witzige Sache: An einem schwarzen Donnerstag wetteten die Investoren darauf, dass die Gewinne der Glücksspielbetriebe wegen des Verbots bedroht werden, – und hatten Pech: Sie machten Geldverluste.

Fußball und Glücksspiele sind schon fast hundert Jahre fest zueinander verbunden. Ihre vertraute Ehe startete im Jahre 1923, als man die Fußballbecken gründete. Je tiefer der Sport kommerzialisiert wurde, desto fester wurde die Verbindung Fußball – Glücksspiele. Heutzutage kann man Glücksspielfirmen-Loggos auf den Uniformen der Sportler beobachten. Viele Sportvereine haben auch ihre eigenen Spielpartner von den Betrieben dieser Art, und die Fans dürfen auch sogar direkt beim Spielen wetten. Trotzdem haben viele Glücksspielbetriebe die Entscheidung getroffen, einige positiven Maßnahmen zu organisieren, was die Entfernung der Werbung aus den Sportsendungen betrifft. Sie befürchten sich, dass sie einfach später gedrängt werden, und möchten darauf natürlich nicht warten: Die leitenden Psychologen und Politiker warnen vor den potenziellen negativen Auswirkungen der Wetten auf die schutzbedürftigen Personen – und darunter sind auch Kinder.

Die Frage, ob so ein Verbot korrekt wäre, bleibt offen. Wenn Sie aber fühlen, dass Sie gerade schutzbedürftig sind, könnten Sie vielleicht dann ein anderes Hobby auswählen: Tanzen, oder Studieren usw. Sie bräuchten dann die Aktivität, die von Ihnen kein Wetten und Spielen ums Geld verlangt. Falls Sie minderjährig sind, sprechen Sie bitte unbedingt mit den Erwachsenen, denen Sie gut vertrauen könnten – mit Ihren Eltern oder mit den LehrerInnen.

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