Pole Weltmeister im Radsport

Kaum feierten die Polen die Weltmeisterschaft in Volleyball, schon bereitet der nächste Sportler einen weiteren Grund zum feiern vor. Der Radsportler Michal Kwiatkowski hat heute Nachmittag in Spanien die Goldmedaille  und den Titel des Weltmeisters  gewonnen.

Im Finale der WM im Straßenrennen legten die Radrennfahrer 254 Kilometer, aufgeteilt in 14 Strecken, zurück. Michal Kwiatkowski, der 24-jährige Radsportler aus Chelmza (Woiwodschaft Kujawien-Pommern), nutzte seine Gelegenheit in der Endphase des Wettkampfes in Spanien. Er überholte die Favoriten der Meisterschaft, den Australier Simon Garrans und den Spanier Alejandro Valverde.

Das ist der erste Gewinn des jungen Sportlers in einer Meisterschaft, an der die Elite der Berufssportler teilnimmt. Der letzte Erfolg eines polnischen Radsportlers in der Weltmeisterschaft liegt bereits 14 Jahre zurück: im Jahre 2000 in Frankreich rangierte Zbigniew Spruch auf  Platz zwei.

Über den Erfolg von Kwiatkowski sprechen jetzt viele andere Sportler und Personen aus der nächsten Umgebung des neuen Weltmeisters. Der Auswahltrainer des Nationalteams sagte, Kwiatkowski sei nicht nur ein toller Kollege, sondern auch ein ordentlicher und fest auf dem Boden stehender Mensch. Für die Meisterin in Mountain Biking Maja Wloszczowska ist der erste Platz ihres jüngeren Kollegen keine Überraschung. Sie teilte in einem Interview mit, Kwiatkowski sei ein ausgezeichneter und talentierter Radsportler. Er brauchte viel Glück und den Einsatz des Teams und an diesem Tag habe er all dies gehabt.

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