PiS und die rechte Internationale: Allianzen und Kontroversen bei CPAC Hungary

Die jährlich stattfindende CPAC-Konferenz in Budapest zieht zunehmend Aufmerksamkeit auf sich, insbesondere durch die Beteiligung der polnischen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS). Dieses Jahr treffen sich Vertreter der PiS mit anderen konservativen und rechtspopulistischen Größen aus Europa und den USA, was die politischen und ideologischen Synergien innerhalb der globalen Rechten verdeutlicht​.

PiS-Logo im Sejm

Internationale Dimension der CPAC

Die CPAC Hungary, unterstützt von der American Conservative Union und dem ungarischen Zentrum für Grundrechte, hat sich als wichtige Plattform für die Förderung konservativer und nationalistischer Ideale etabliert. Die Konferenz dieses Jahres konzentriert sich auf Themen wie Souveränität, Grenzsicherung und die Bekämpfung liberaler Politiken. Mit Rednern wie Viktor Orbán, Geert Wilders und anderen prominenten Rechten zielt die Veranstaltung darauf ab, eine robuste konservative Allianz zu schmieden und gegen vermeintliche liberale Übergriffe anzukämpfen​.

Kontroversen und Kritik

Die Teilnahme von PiS-Politikern an einer Veranstaltung, die auch von Figuren wie dem pro-russischen Jack Posobiec und anderen umstrittenen Persönlichkeiten besucht wird, wirft Fragen auf. Diese Konstellation könnte die außenpolitische Glaubwürdigkeit Polens untergraben, insbesondere im Hinblick auf die traditionell kritische Haltung gegenüber Russland. Die internationale Ausrichtung der PiS und ihre Verbindungen zu anderen rechtspopulistischen Bewegungen könnten sowohl national als auch international für Kontroversen sorgen.

Politische Implikationen

Die CPAC Hungary illustriert die zunehmende Kooperation zwischen amerikanischen und europäischen Rechtskonservativen. Für die PiS bedeutet dies nicht nur eine Gelegenheit zur Stärkung internationaler Beziehungen, sondern auch potenzielle politische Risiken durch die Assoziation mit umstrittenen Akteuren und Positionen. Die Veranstaltung unterstreicht die strategischen, aber auch problematischen Aspekte der globalen Rechtsbewegung, die weiterhin Gegenstand intensiver Debatten sein wird.




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