Präsident wünscht starke historische Politik

Präsident Andrzej Duda nahm heute an einer Sitzung des Staatsentwicklungsrates teil, ein Beratungsorgan des polnischen Staatsoberhauptes. Dieser Rat befasst sich mit der Politik übergreifenden Entwicklung des Staates. In der heutigen Sitzung wurde die Frage der Bedeutung und der Realisierung historischer Politik besprochen.

Andrzej DudaAndrzej Duda nahm an der Diskussion sehr aktiv teil. Er ist der Meinung, dass es sogar eine Pflicht sei, einen Staat mit einer echten historischen Politik zu schaffen. Auch wenn es mit vielen Schwierigkeiten und großer Mühe verbunden sei, werde eine offensive historische Politik benötigt. Dies sei ein bedeutender Bestandteil der Erziehung von jungen Leuten und dadurch könne eine stärkere Position Polens auf der internationalen Ebene aufgebaut werden, so Präsident Duda.

In der Sitzung wurden die Worte des Marschalls der Zweiten Republik Polens Jozef Pilsudski zitiert. Dieser sagte, dass eine Nation, die ihre Vergangenheit nicht respektiere, keinen Respekt in der Gegenwart verdiene und auch kein Recht auf die Zukunft habe. Diese Worte trügen laut Andrzej Duda immer noch eine große und tiefe Bedeutung.

Einer der größten Bestandteile einer erfolgreichen historischen Politik sei vor allem die Bildung. Deswegen sprach sich der Präsident gegen Kürzungen im Geschichtsunterricht in der Schule aus, denn dadurch würden bloß „die Flügel dieser Mission, aber vor allem die Flügel der polnischen Gesellschaft“ beschnitten. Darüber hinaus könne keine starke Nation geschaffen werden, wenn junge Leute nicht stolz auf eigene Herkunft, Geschichte und den eigenen Staat seien.

Bild: Andrzej Duda // (cc) Lukas Plewnia / polen-heute.de [CC BY-SA 2.0] / Flickr

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