Robert Kubica bei den 24 Stunden von Le Mans auf dem Podium

Robert Kubica belegte am 12. Juni 2022 den zweiten Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem französischen Circuit de la Sarte. Er tat dies zusammen mit einem Schweizer und einem Italiener im Prema Orlen Team.

Robert Kubica ist einer der berühmtesten und bekanntesten polnischen Renn- und Rallyefahrer der Welt. Im Jahr 2006 begann er seine Formel-1-Karriere als Testfahrer für das BMW-Sauber-Team. Und im Juni 2008 holte er beim Großen Preis von Kanada, seinen ersten Sieg. Damit schrieb er als erster und bis heute einziger Pole in der Formel 1 Geschichte.

Unfall unterbricht Kubicas Karriere

Kubicas vielversprechende Karriere wurde durch einen Unfall bei der Rallye Ronde di Andora 2011 unterbrochen, bei dem er fast seinen rechten Arm verlor. Doch Kubicas Hartnäckigkeit und Entschlossenheit ließen ihn nicht von seinem Traum, im Motorsport zu starten, ablassen.

Bereits 2013 startete er in der Rallye-Weltmeisterschaft und fünf Jahre später kehrte er in das Formel-1-Fahrerlager zurück, zunächst als Reserve- und Entwicklungsfahrer im Williams-Team. Anschließend spielte er die gleiche Rolle für das Alfa Romeo Racing Team.

Ein Podiumsplatz auf dem Circuit de la Sarte

Am 12. Juni 2022 war es wieder soweit, Kubics gewann bei den extrem harten 24 Stunden von Le Mans den zweiten Platz.

Dies war die 90. Auflage dieses 24-Stunden-Rennens in Frankreich. Er findet auf der 13,629 Kilometer langen Rennstrecke Circuit de la Sarte / Circuit des 24 Heures statt, die in die Straßen der Stadt eingeflochten ist. Die Aufgabe der Teilnehmer besteht darin, innerhalb von genau 24 Stunden so viele Runden wie möglich zu drehen. Die Veranstaltung findet in Dreierteams statt.

Auf dem Circuit de la Sarthe fuhr Kubica für das italienische Prema Orlen Team, das in der LMP2-Gesamtwertung den zweiten Platz belegte. Zum dreiköpfigen Team gehörten auch der Schweizer Louis Deletraz und der Italiener Lorenzo Colombo.

Die höchste Stufe des Podiums in dieser Klasse sowie der dritte Platz gingen an das Jota-Team.

369 Runden in 24 Stunden

Das Team von Robert Kubica drehte insgesamt 369 Runden auf der Strecke. Die letzten zwei Stunden vor dem Ziel saß der Pole hinter dem Steuer.

Nach seinem zweiten Platz war Kubica ein wenig unzufrieden. In einem Interview mit Cezary Gutowski sagte der Fahrer, dass das Auto, das gewonnen hat, von der Leistung her definitiv schneller war als sie. Aber als Team hätten sie mit dem Jota-Team mithalten können. Es fehlte ihnen einfach an Geschwindigkeit im Auto.

Dennoch ist dies ein großer Triumph nach dem Pech bei den 24 Le Mans im vergangenen Jahr. Damals hatte das Team von Pole Oreca auch gute Chancen auf den Sieg in der LMP2-Klasse. Weniger als 20 Minuten vor dem Ende des Rennens fiel jedoch der elektronische Sensor zur Steuerung des Gaspedals aus. Das Auto blieb auf der Strecke stehen, und damit war der Kampf um den Sieg für den Polen beendet.

Nach diesem  Rennen bleibt dem polnischen Fahrer keine Zeit zum Ausruhen, denn am kommenden Mittwoch fliegt er zum Großen Preis der Formel 1 nach Kanada als Test- und Ersatzfahrer.







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