Warnung vor schweren Regenfällen

Das polnische Meteorologieinstitut teilte heute mit, dass in den nächsten 48 Stunden sehr intensive Niederschläge in Form von Regen prognostiziert werden. Dabei können leichte Überflutungen nicht ausgeschlossen werden. Premierminister Donald Tusk warnt ebenso vor dem Regen und dessen Folgen.

Die intensiven Regenfälle werden vor allem für den Süden des Landes vorhergesagt. Der Direktor des staatlichen Meteorologieinstituts beruhigte aber, dass die Situation weitaus besser sei als im Jahr 2010. Auf das Wetter habe jedoch keiner Einfluss, deshalb würden nun extra Schutzmaßnahmen ergriffen – in die gefährdeten Regionen würden zusätzlich ca. 200 Feuerwehrleute geschickt.

Donald Tusk teilte zudem mit, dass die Rettungsdienste nun im Krisenmodus arbeiten werden. Er sagte, dass die Regionen in Schlesien, Kleinpolen und im Beskidenvorland, die vor vier Jahren von Überflutungen betroffen waren, auch diesmal besonders gefährdet seien. Der Regierungschef bestätigte, im ständigen Kontakt mit den Woiwoden der genannten Gebiete zu sein. Er betonte, dass die Bewohner dieser Regionen immer auf dem Laufenden sein müssten.

Heftiger Regen

In Südpolen regnet es seit Mittwoch und das Wasser erreichte an einigen Stellen den kritischen Pegel. In den nahegelegenen Städten wurde der Hochwasser-Notstand ausgerufen. Die Bürgermeister bleiben aber optimistisch und versichern, dass die Wetterprognosen für die nächsten Tage besser sind als die für heute und gestern.

Für heute Nacht werden Niederschläge von 50 bis 100 Liter pro Quadratmeter vorhergesagt. Das Meteorologieinstitut warnte jedoch, dass es zu leichten lokalen Überflutungen kommen könne. Die Experten sind jedoch der Meinung, dass die Speicher für die Auslastung ausreichend seien. Außerdem seien die entsprechenden Dienste bereit für alle Notfälle.

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