Das muss man bei einer Bewerbung in Polen beachten

Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, der muss als erste die Hürde der Bewerbung nehmen. Dabei kann man einiges falsch machen und darum wollen wir heute einmal einen Blick darauf werfen, was es bei der Bewerbung zu beachten gibt. Diese soll schließlich den Weg zum neuen Traumjob ebnen.

Polnische Flagge Krynica Morska

Vor wenigen Jahren war es noch ganz klar vorgegeben in welcher Form man sich bei einem Unternehmen bewirbt. Heute sollte man schon genau überlegen aus welcher Branche der potentielle Arbeitgeber stammt und welche Unternehmenskultur dort vorherrscht. In manchen Fällen ist ein kreativer Lebenslauf der Türöffner. In anderen Fällen liegt man mit einer klassischen Bewerbung in Papierform goldrichtig.

Informationen über das Unternehmen sammeln

Im ersten Schritt sollte man immer Informationen über das Unternehmen, bei dem man sich bewerben möchte, sammeln. Dies kann wichtige Anhaltspunkte dafür liefern mit welcher Art von Bewerbung man punkten kann. Handelt es sich um ein alteingesessenes Unternehmen, das schon in mehreren Generationen von Familienmitgliedern geführt wird, dann liegt die Vermutung nahe, dass man dort noch viel Wert auf klassische Werte legt.

Möchte man sich bei einem jungen Unternehmen, vielleicht sogar einem Start-Up bewerben, dann stehen deutlich mehr Möglichkeiten die eigene Bewerbung zu gestalten und zu übermitteln zur Auswahl.

Auch die Branche kann eine Rolle spielen. Während es bei Internetfirmen und Unternehmen aus der Medienbranche meistens eher locker und leger zugeht, wird man in einer Bank oder Anwaltskanzlei besonders viel Wert auf korrekte Umgangsformen legen.

Hinweise in der Stellenausschreibung nutzen

In jedem Fall sollte man sich auch alle Informationen aus den Stellenausschreibungen zu Nutze machen. Wir der Bewerber dort direkt mit Du angesprochen, dann sollte man diese direkte Ansprache auch in den Bewerbungsunterlagen wählen. Umgekehrt muss man natürlich auch sehr formell bleiben, wenn die Stellenbeschreibung auch formell gehalten ist.

Immer mehr Unternehmen gehen dazu über in einer Stellenausschreibung den bevorzugten Kommunikationsweg für eine Bewerbung zu nennen. Daran sollte man sich immer halten, weil man dadurch nicht negativ auffällt. Gleichzeitig ist das aber auch immer ein Indiz für die Form und Gestaltung der Bewerbung.

Wenn eine Bewerbung per Post gewünscht ist, dann sollte man diese ganz klassisch aufbauen mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen. Wird eine Bewerbung per Mail erbeten, dann kann man sich das Anschreiben sparen, weil dieses durch die Mailnachricht ersetzt wird. Der Fokus liegt also viel mehr auf dem Lebenslauf, den man durchaus auf kreativ gestalten kann.

Neue Formen der Bewerbung

Man muss heute aber längst nicht mehr aufschreiben wer man ist und warum man sich für eine Stelle interessiert. Gerade in jungen Branchen oder kreativen Berufen kann man sein Interesse an einer Stelle auch mittels eines Videos kundtun. Unter Umständen direkt über die sozialen Medien an das Unternehmen gesendet.

Auch die Initiativbewerbung gewinnt wieder an Bedeutung. Und zwar nicht nur in Form einer übermittelten Bewerbung, sondern einem spontanen Besuch vor Ort, bei dem man sich vorstellt und nach der Möglichkeit eines Jobs fragt.

Wichtig ist, dass immer die Informationen durch eine Bewerbung transportiert werden, die ein Unternehmen überzeugen können. Je nach Art der Stelle, auf die man sich bewirbt, können das Referenzen vorheriger Jobs, fachliche Qualifikationen und Zeugnisse oder soziale Skills sein, die man in den Vordergrund stellt.

Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

Ein Bewerbungsschreiben ist die erste Chance, potenzielle Arbeitgeber von den eigenen Fähigkeiten und Qualifikationen zu überzeugen. Es gibt jedoch bestimmte No-Gos, die man unbedingt vermeiden sollte, um einen negativen Eindruck zu vermeiden:

  • Rechtschreib- und Grammatikfehler: Unachtsamkeiten bei der Rechtschreibung und Grammatik zeigen mangelnde Sorgfalt und Professionalität. Man sollte ein Bewerbungsschreiben daher von jemand anderem Korrekturlesen lassen.
  • Allgemeine Floskeln: Man sollte vage und übertriebene Formulierungen wie „teamfähig“ oder „zielstrebig“. Aussagen sollten stattdessen mit konkreten Beispielen belegt werden.
  • Massenbewerbungen: Man sollte keinesfalls dasselbe Standardbewerbungsschreiben an verschiedene Unternehmen senden. Individualisierte Bewerbung unterstreichen die Motivation für die jeweilige Stelle.
  • Unpassende E-Mail-Adressen: Verwenden Sie für die Bewerbung keine unprofessionellen oder respektlosen E-Mail-Adressen.
  • Unklare Zielsetzung: Machen Sie Ihre Karriereziele und Motivation deutlich. Ein unklarer Fokus lässt Zweifel an Ihrer Ernsthaftigkeit aufkommen.
  • Negative Kommentare über frühere Arbeitgeber: Kritik an ehemaligen Arbeitgebern oder Kollegen wirkt unprofessionell und kann das Bild Ihrer Loyalität schädigen.
  • Gehaltsvorstellungen zu früh nennen: Geben Sie Ihre Gehaltsvorstellungen erst im späteren Verlauf des Bewerbungsprozesses an, es sei denn, es wird explizit gefordert.
  • Unpassende Formatierung: Halten Sie das Bewerbungsschreiben übersichtlich und professionell. Vermeiden Sie zu viele Schriftarten oder Farben.
  • Unvollständige Informationen: Stellen Sie sicher, dass Sie alle relevanten Kontaktdaten und Unterlagen angeben. Fehlende Informationen können Ihre Glaubwürdigkeit beeinträchtigen.
  • Unprofessionelle Social-Media-Präsenz: Arbeitgeber recherchieren oft Bewerber online. Achten Sie darauf, dass Ihre Social-Media-Profile einen seriösen Eindruck vermitteln.

Ein gelungenes Bewerbungsschreiben sollte die Persönlichkeit, die Erfahrungen und die Eignung für die Stelle positiv hervorheben. Durch das Vermeiden dieser No-Gos steigen die Chancen, dass eine Bewerbung bei potenziellen Arbeitgebern positiv wahrgenommen wird.







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