Polens Fortschritte in der Autoindustrie

Mit einer langen Tradition in der Automobilherstellung gehört Polen bis heute zu einem der Hauptlieferanten von Bauteilen und Komponenten in Europa. Neben dem günstigen Standort zeigt das Land dabei höchste Fachkraftexpertise im Vergleich zu den geringen Lohnkosten. Eine Kombination, die viele Automobilproduzenten in den letzten Jahren dazu bewegt hat, einen Teil der Herstellung von Automobilen auszulagern. Mit Erfolg für beide Seiten.

TrabantNeben der Erreichung einer hohen Qualität haben es polnische Produktionsstätten ebenso geschafft, sich auf die Industrie 4.0 auszurichten. Ob Digitalisierung oder Automatisierung, Investitionen in innovative Technologien legen aktuell das Fundament für die Entwicklung der Automobilindustrie in Polen. Großen Stellenwert gewinnt dabei die Elektromobilität. Schon heute stammt ein beachtlicher Teil der Batterien aus Polen.

Der Weg von Polen zur revolutionären Autoindustrie

Seitdem der erste Lizenzvertrag Anfang der 1930er-Jahre mit Fiat geschlossen wurde, entwickelte sich Polen zum Land, in dem die Automobilbranche zu einer der wichtigsten Wirtschaftszweige avancierte. Nahezu alle großen Weltkonzerne lassen hier Bauteile fertigen und exportieren Komponenten. Um den heutigen Ansprüchen auch in Zukunft gerecht zu werden, investieren polnische Produktionsstätten strategisch in Maschinen und Anlagen. Ob Hydraulikzylinder einfachwirkend zur effizienten Kraftübertragung, modernste Elektronik für noch mehr Sicherheit oder kraftstoffsparende Leichtbauweisen, die Investitionsaufwendungen rechnen sich mit steigender Nachfrage.

Absatzmotor: E-Mobilität

Polen hat schon längst die Zeichen der Zeit erkannt und spezialisiert sich auf die neue Form der Mobilität mit E-Antrieb. Die Bedeutung dieses Sektors für den Außenhandel ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Bis heute werden bereits 30 % aller in Europa hergestellten Batterien für Elektrofahrzeuge in Polen hergestellt. Die Zahl der Unternehmen, die sich der Elektromobilität widmen, wird zusehends mehr. Ziel ist kein geringeres als Spitzenreiter der Branche zu werden. Überdies werden dabei nicht nur die Fahrzeuge immer nachhaltiger.

Auch die Produktionen selbst stehen im Hinblick auf CO₂-Reduktion im Fokus, auch wenn es sich dabei um kein einfaches Vorhaben handelt. Schließlich stammen noch rund 70 % der Stromenergie aus der Kohleverbrennung. Dennoch hat man sich Ziele gesetzt und ist bestrebt, mit neuem Optimismus die nächsten Meilensteine zu erreichen. Ein Land in Aufbruchsstimmung und vielleicht schon bald führender Zulieferer für E-Fahrzeuge.







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